Wer ist dieses Ich und wer bin ich in meinen Texten

Stimmen die Stimmen – Lyrikworkshop mit Rike Scheffler und Daniela Seel am Samstagmorgen

Fragen und Feststellungen in 1 1/2 Stunden:
Wer ist das Ich und wer bin ich in meinen Texten
Wer bin ich und was ist Ich
Kann das Ich hinter dem Text verschwinden
Was ist der Mensch, wenn er spricht
Das Ich eingeschrieben im eigenen Körper
Ich bin Ich ist ein Teil von mir
Durch mich schreibt sich das Ich
Bewegung ins Unbekannte = Lyrik

„Ich ist ein Anderer oder bin ich das Ich?“ Wer versucht, dem Ich in seinen eigenen Texten nachzuspüren, stößt oft zu leicht auf sich selbst, zu bekannt ist der Verfasser.
In fremden Texten dem Ich nachzuspühren, führt weder zur eigenen Ichfindung noch zur Durchleuchtung des fremden Autors. Sondern zu einem Zwischenstand – Verschmelzung des Leserselbst mit dem fremden Ich und gleichzeitig Aufnahme eines Ichs, das Teil des unbekannten Autors ist.

Deshalb ab halb 12 die Aufgabe: schreibt in fremden Stimmen! Findet eine neue Stimme. Bis die Stimme stimmt.

Zitat zur Pause:
„Liebe gibts erst am Nachmittag“