Stimmen zum Stück:
Syrien –
Der Krieg im Menschen

Ich musste mit meinen Gefühlen kämpfen +++ So ist jeder Krieg: Tod, Leiden, Mütter verlieren ihre Kinder. Ich habe nicht den Zusammenhang zum Titel verstanden +++ Es wurde viel gesagt mit wenig Text +++ Es ist fraglich, ob die Schauspieler das verarbeiten können +++ Ich fand das Stück gut, aber ich wollte es nicht sehen +++ Es ging sehr viel über…

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Syrien –
Der Krieg im Menschen:
Das Megaphon des Leids

Es wird höchst aktuell gemordet Die spielerische Leistung ist immens; Leid und Schmerz kann nicht noch deutlicher ausgedrückt werden – sie haben den Raum voll und ganz gefüllt. Aber was ist mit der Inszenierung? In den vorderen Reihen schmecken die Zuschauer bald schon das Mehl, einige weinen, verlassen das Stück. Die Unmittelbarkeit der Gewalt dringt…

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Syrien –
Der Krieg im Menschen:
Nachgestellt statt inszeniert

Eine Aufführung zwischen Kriegsspiel und Theater Die Folterszenen, die Syrien – der Krieg im Menschen zeigt, müssen nicht beschrieben werden. Wir alle kennen sie aus den Abendnachrichten. Doch da werden sie zensiert. Das Ensemble der Stadtteilschule Blankenese hat sich in seiner Arbeit am Stück intensiv mit solchen Aufnahmen auseinandergesetzt. Zuletzt hat es deren unfassbare Dramaturgie…

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Syrien –
Der Krieg im Menschen:
Leid + Leid = mehr Leid

Warum es keinen Mehrwert hat, sich und anderen weh zu tun. Das Theaterensemble der Stadtteilschule Blankenese unter Leitung von Nils Daniel Finckh fragt mit ihrem Stück Syrien – der Krieg im Menschen, wie man „dieses nicht selbst erlebte Grauen für das Theater umsetzen“ kann, das für sie Krieg bedeutet. Das Grauen haben sie uns gezeigt:…

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Syrien –
Der Krieg im Menschen:
Messe der Gewalt

Die Hamburger/innen von der Stadtteilschule Blankenese wollen erzählen von Syrien und verlieren sich in einer Beschwörung von Heiligkeit. O Gottes Engel wehre, zu Beginn im Chor von der Rampe, die erste Predigt in dieser knapp einstündigen Messe der Gewalt. Wie liturgisch verfasst wirkt die Erzählung zweier syrischer Familien in seiner formalen Klarheit. In der Bühnenmitte…

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Syrien –
Der Krieg im Menschen:
Reproduktion des Grauens

Schauspielerisches Höchstleistungen in einer Inszensierung ohne Aussage Der erste Tote ist Anton, ein kleiner Junge, nicht älter als sieben Jahre. Er ist einer von vielen Flüchtlingen, die in den folgenden 50 Minuten der Reihe nach umfallen wie Schachfiguren. Am Ende sind alle tot, von Mehl bedeckt, durchnässt und blutverschmiert. Syrien – der Krieg im Menschen…

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Syrien –
Der Krieg im Menschen:
Gewalt bleibt Gewalt

Den Krieg erfahrbar machen: Das war das Ziel von „Syrien – der Krieg im Menschen“. Fünfzig Minuten lang wurde das Publikum Zeuge von Gewalt und Misshandlung. Schonungslos und brillant geschauspielert haben sich die jungen Leute auf der Bühne angebrüllt und geschlagen, sie haben geweint und geschrien. Ihre Botschaft: Syrien betrifft uns alle. Doch was das…

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Syrien –
Der Krieg im Menschen:
Krieg ist nicht gleich Krieg

Von der Überforderung, ein Stück über den Konflikt in Syrien zu machen. Und den schwerwiegenden Folgen, die daraus entstehen. Zwei Spielerinnen und ein Spieler stehen auf der linken Hälfte der Bühne. Zwei weitere Spieler liegen auf dem Boden. Sie sind Opfer des syrischen Konflikts. Die drei Kinder halten Abschiedsreden auf ihre Eltern. Der junge Spieler…

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Nachtkritik:
Syrien –
Der Krieg im Menschen

In knapp unter einer Stunde bringt das Hamburger Ensemble mehr Gewalt auf die Bühne, als mancher Zuschauer ertragen kann. Folterszene folgt auf Folterszene. Die Darstellung ist erschreckend realistisch, die schauspielerische Darstellung bemerkenswert. Ein kleiner Junge wird gezwungen, seine Schwester umzubringen, dann wird auch er von einem der Geiselnehmer ermordet. Eine Axt, die auf ein Holzbrett…

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