Stimmen zum Stück:
Salam, Shalom

+++ eine wunderbare Erfahrung, die zum Denken anregt +++ sehr atemberaubend +++ ich weiß nicht, wie viele hundert Ideen da zusammen drin sind, aber das war wahnsinnig +++ nicht alles stand im Dienste des Stückes, fand ich +++ total grandios +++ provozierend und gut erarbeitet und sehr kreativ und sehr geschmackvoll +++ es hat Spaß gemacht, da zu sein +++ ich glaube, man braucht Hintergrundinfos zu diesem Konflikt, um das Stück zu verstehen +++ vielleicht ist das normal im Theater, aber ich würde mich niemals auf der Bühne ausziehen +++ inhaltlich sehr stark: Deutschland als Polizei, die den Nahost-Konflikt von hier aus lösen will, ohne zu wissen, worum es eigentlich geht da drüben; mir hat diese Haltung gefallen: zu zeigen, dass wir hier nicht unbedingt wissen, was das Richtige ist +++ schauspielerisch war es in Ordnung, aber ich hatte mir mehr erhofft +++ sehr undeutlich +++ ich habe sehr gespannt zugeguckt und zugehört; nicht unbedingt wegen dem, was gesagt wurde, sondern einfach weil so viel geredet wurde, was schließlich dann in eine Hilflosigkeit oder in ein Was-reden-wir-hier-eigentlich überging; das war interessant +++ sehr viele verschiedene Eindrücke, große Collage +++ mutig +++ das Stück hätte unendlich weitergehen können, aber es hätte auch früher aufhören können +++ sehr politisch +++ zu lang +++ man hat gesehen, dass sie sehr lange an dem Stück gearbeitet haben +++ lieber nicht! +++ es war beeindruckend, wie vielfältig deren Sicht auf ihr Thema war, mit wie vielfältigen theatralen Mitteln sie gearbeitet haben, auch mit verschiedenen Sprachen +++ viel reden und schließlich feststellen: Das Reden bringt eigentlich nichts +++ sie haben mit Stereotypen gespielt, manchmal intelligent, manchmal eher nicht +++ toll, dass man so viele Persönlichkeiten gesehen hat, das hat es sehr zugänglich gemacht und selbstironisch auf eine kritische Art +++ der Raum wurde gut bespielt +++ sie haben es geschafft, viele Geschichten in ein Stück zusammenzubringen, ohne dass es zu viele Informationen wurden +++ das Thema war gut bearbeitet und gut präsentiert +++ was mir am allerbesten gefallen hat, ist die Art und Weise, wie sie die Entstehung ihrer eigenen Wirklichkeit auf den Arm genommen haben +++ die waren halt nackt +++ sehr spielfreudig, eigentlich schon fast professionell +++ wir haben gerade darüber gesprochen, dass das wirklich noch eine große Rolle spielt: Mein Opa war Jude, mein Opa war Nazi, dass das in unsere Generation mit rein getragen wird +++ ich finde diese offene Form interessant, dass die zum Beispiel alle ihre eigenen Namen haben +++ das Witzige ist, dass wir in unserem Stück auch mit dem Techniker reden +++ die Choreographien waren spannend +++ ich muss da noch drüber nachdenken +++ ich glaube, die hatten keinen festen Text, das war interessant +++ das ist ein Stück, das man noch auf sich wirken lassen muss +++ Jamila hat richtig gut gesungen +++ ich saß ganz oben und habe die Spieler wirklich schlecht verstanden +++ ich studiere Theaterpädagogik, deswegen war mir diese Art von Theater nicht fremd +++ dieses jüdische Lied hat mich sehr berührt +++ es war toll, wie sie das Individuelle der Figuren durch die Kostüme transportiert haben +++ der Witz, den das Stück trotz aller Ernsthaftigkeit hatte, war schön +++ mich haben sie beeindruckt, denn ich fand, dass sie eine ganz tolle Präsenz auf der Bühne hatten +++ es gab im Stück eindeutig eine Positionierung, die ich auch befürworte: dass man auf der Seite von Palästina sein muss, das wurde auch durch die Widersprüchlichkeiten im Stück nur bestärkt +++ es war gut, dass sie so unzensiert gesprochen haben, dass so viele Klischees, Vorurteile und Wahrheiten, die in manchen Köpfen herrschen, so dargestellt wurden +++ ich hab vieles nicht verstanden, wegen der Akustik +++ beeindruckt haben mich die Briefe von Juliano Mer-Khamis, weil ich mich mit diesem Thema schon beschäftigt habe und auch das freedom-Theater gut kenne +++ mir gefällt so ein Dokumentartheater +++ ich bin nicht verrückt geworden +++ die Frage ist doch, ob man hier überhaupt noch sagen kann, was man will! +++