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Parlament und Raumfahrt

Das Orbitalbotschaftscamp schaut gespannt auf die Wahl des heutigen Erdenparlaments. In den Fernsehduellen der letzten Wochen wurde immer wieder deutlich: Die intergalaktische Kommunikation ist zum dominanten Wahlthema geworden. Um dieses Thema herum haben sich vollkommen neue Parteien geformt, die sich innerhalb des Wahlkampfes auch etablieren konnten. Klar ist, dass diese Erdentagswahl einen erheblichen Einfluss auf die zukünftige Forschung unseres Orbitalbotschaftscamps haben wird. Alle Botschafter*innen sind daher dazu aufgerufen, sich an der Wahl zu beteiligen. Diejenigen unter euch, die noch unentschieden sind, welche Partei sie wählen sollen, finden hier einen Überblick über jene sechs Parteien, die eine realistische Chance haben, in das irdische Parlament einzuziehen.


The Actor plädiert für Frieden.


SPD ― Spacepartei Demokratie
Die SPD setzt sich gegen soziale Ungleichheit im Universum ein. Unabhängig ihrer Herkunft sollen Universumsbewohner*innen gleiche Chancen auf Arbeit und Wohlstand erhalten. Durch ein Punktesystem nach marsianischem Vorbild sollen leichtere Einwanderungsbedingungen für qualifizierte Außerirdische geschaffen werden.

 

CDU ― Christpartei des Universums
Die CDU und ihre Schwesterpartei CSU (Christliche Space Union) stehen „für ein Universum, in dem wir gut und gerne leben“. Sie halten weiter an dem sog. „Schwarzen Loch“ fest. Eine Einwanderung in die sozialen Sicherungssysteme lehnen sie ab, begrüßen aber qualifizierte Fachkräfte auf der Erde.

 

Bündnis 2100/die Grünen
Das Bündnis 2100 steht für eine ökologische Raumfahrt. Durch eine schrittweise Erhöhung der Subventionen von alternativen Treibstoffen und die mehrfache Verwendung von Raumschiffen soll bis zum Jahr 2100 eine vollkommen CO2-freie Raumfahrt ermöglicht werden. Das Bündnis 2100/die Grünen setzt sich für die vollkommene Gleichberechtigung von intergalaktischen Ehen ein.


Lerat Fintodisan-Herne zeigt uns den Unterschied zwischen den verschiedenen Basisemotionen.


die Linke
Die ehemalige PDS (Partei der Sterne) steht für die Gleichberechtigung von Universumsbewohner*innen im Zeichen des Sozialismus. Wie das Bündnis 2100/die Grünen tritt die Linke für eine Politik der offenen Atmosphäre ein und möchte die Zahl der geflüchteten Außerirdischen nicht durch eine Obergrenze reduzieren, sondern durch eine Bekämpfung der Fluchtursachen auf den Herkunftsplaneten.

 

FDP ― Föderation dynamischer Planeten
Die FDP möchte die Regulierungen der internationalen Raumfahrt lockern. Staatliche Raumfahrtunternehmen sollen privatisiert und intergalaktische Investitionen ausgebaut werden. Jede*r Universumsbewohner*in soll die Möglichkeit erhalten, durch eigene Anstrengungen die eigene Lage zu verbessern.

 

AfD ― Astronauten für Distanz
Die AfD möchten die intergalaktische Zusammenarbeit beenden. Die Landung außerirdischer Raumschiffe auf der Erde soll eingeschränkt und bereits auf der Erde lebende Außerirdische sollen auf ihre Herkunftsplaneten abgeschoben werden.


Stimmen für die Erdentagswahl können noch bis 3 Uhr abgegeben werden. Das Orbitalbotschaftscamp meldet sich morgen wieder mit den Ergebnissen der Wahl und einer detaillierten Wahlanalyse.


Titelbild & Videos: Josephine Fabian