Orbital-
botschafts-
camp

Erkenntnisse Tag 4

Viele Menschen haben uns gefragt:

„Warum öffnet das Orbitalbotschaftscamp erst so spät am Mittag?
Und warum schließt es so früh am Abend schon wieder?“


Benedikt, Nils und Thies begrüßen die Bewohner*innen von TRAPPIST-1.


Als renommierte internationale Wissenschaftler*innen sind Dr. Jean-Jacques Schaper-Straße, Leni Meierotto (M.Sc.) und Etienne Données (B.Sc.) selbstverständlich dazu verpflichtet, andere Anstronom*innen laufend über ihre wissenschaftlichen Erkenntnisse zu informieren. Wir tun dies zurzeit auf dem 230th Meeting of the American Astronomical Society, das parallel zum Theatertreffen der Jugend in Austin, Texas stattfindet. In der Zeit zwischen 19 und 12 Uhr (MESZ) diskutieren wir dort mit anderen Sternenforscher*innen über das Weltall.
Dass unsere Teilnahme an dieser Konferenz für die Weiterentwicklung der Forschungsprojekte anderer Wissenschaftler*innen von größter Notwendigkeit ist, mussten wir feststellen, als ein Forschungsteam uns dort über seine Entdeckung des Planeten KELT-9b informierte (siehe Titelbild).


Eine Warnung, dass Menschen zum Vertrauensmissbrauch fähig sind.


Der Planet, der doppelt so groß ist wie Jupiter, kreist um den Stern KELT-9. KELT-9b liegt so nahe an KELT-9, dass er nur 2 Tage braucht, um ihn zu umrunden. Diese Nähe sorgt für Temperaturen von über 4000 Kelvin auf der Oberfläche von KELT-9b. Die ultraviolette Strahlung, mit der KELT-9b von KELT-9 bestrahlt wird, ist so stark, dass sie letzten Endes wohl zur Auflösung von KELT-9b führen wird.


Julian zeigt uns, wie Winken beim Menschen anatomisch funktioniert.


Das Team des Orbitalforschungscamps möchte hiermit seine Anteilnahme am Misserfolg der Forschung von Scott Gaudi und seinem Team äußern. Als Wissenschaftler*innen, die bereits große Fortschritte in der intergalaktischen Kommunikationsforschung verzeichnen können, bedauern wir, dass es den genannten Forscher*innen nicht – wie uns – gelingen konnte, einen Planeten zu entdecken, auf dem ebenfalls intelligentes Leben vermutet werden kann. Gerne möchten wir die genannten Forscher*innen hiermit in das Orbitalbotschaftscamp einladen, um mit uns gemeinsam an der Weiterentwicklung ihrer Technologie zu arbeiten.


Überwindung der Grenze zum Gegenüber.


Mit freundlichen Grüßen,
das Orbitalbotschaftscamp


Videos: Josephine Fabian