Orbital-
botschafts-
camp

Erkenntnisse Tag 2

Ein erkenntnisreicher Tag geht zu Ende. Nach Verfeinerung seiner Erhebungstechniken ist es dem Forschungsteam des Orbitalbotschaftscamps nun möglich, auch komplizierteste Bewegungsabfolgen im Bildformat einzufangen. Die jungen Botschafter*innen sind damit in der Lage, den außerirdischen Subjekten des Planetensystems TRAPPIST-1 zu demonstrieren, über welch erstaunliche motorische Fähigkeit und Agilität menschliche Organismen verfügen.


Fiona & Paula demonstrieren einen möglichen Prozess menschlicher Zuneigung. 


Doch darf die Wirkung solch komplexer Bewegungsabläufe auf außerirdisches Leben nicht ohne weiteres als beeindruckend vorausgesetzt werden! Ebenso ist denkbar, dass sie als Drohgebärde missverstanden werden und einen intergalaktischen Krieg zur Folge haben. Welch katastrophale Vorstellung! Es ist daher unumgänglich, dem Bildmaterial auch sprachliche Botschaften über die grundsätzlich gute Intention der menschlichen Kontaktaufnahme beizufügen. Bei diesen Sprachaufnahmen bemüht sich das Forschungsteam um größtmögliche Sprachenvielfalt, damit ein semantisches und grammatisches Verständnis durch die extraterrestrischen Lebewesen gewährleistet ist.


Marcel und Laurin zeigen uns, wie die durch einen sportlichen Wettkampf verursachte Konfliktsituation durch einfaches Lachen wieder aufgelöst werden kann. Dass die Fähigkeit, in brenzligen Situationen zu lachen, einen evolutionären Vorteil bietet, konnten Forscher*innen in der Vergangenheit bereits durch einen geschickten Vergleich von Affen- und Menschenmimik belegen.


Einige Botschafter*innen verfassten jedoch auch Hilferufe an ihre galaktischen Geschwister und Warnungen, nicht so lasterhaft zu werden wie die Bewohnerinnen der Erde. Hier zeigt sich der Nutzen der intergalaktischen Kommunikation sowohl für den Planeten Erde als auch für die Bewohner*innen von TRAPPIST-1!


Tobias erläutert, wie in einer immer schneller werdenden Welt der Blick für die kleinen Dinge verloren geht und wie wir uns diesen Blick wieder aneignen können.


 Titelbild & Videos: Josephine Fabian