Parallele Welten – Die Insel

Die Nachtkritik wird noch in derselben Nacht geschrieben, in der das Stück gezeigt wird.

Mega-FZ-Sause, mega neues FZ-Feature: Die FZ postet jetzt immer schon in der Nacht NACH dem Stück einen ersten nächtlich umwitterten ultra schnell hingezauberten ersten Eindruck! Uiuiui, aufregend! Also heute: FZ-Nacht-Kurzkritik zur Bielefelder „Insel“.Wichtigste Frage: Wer ist hier Rumi? Zweitwichtigste Frage: Wer ist hier alles objektophil? Was gleich ins Auge stach: Schöne weiße Stühle, und alle sahen unterschiedlich aus, das steht für Individualität. Auch schön: ein weißer Baum mit rotem Apfel („der Baum der Erkenntnis“) und der Grill. Mit echten Bouletten. Das Bühnenbild war reduziert und dadurch stimmig; ganz toll auch – ohne Ende Live-Musik. Noch mehr fürs Auge: viele Szenen gut durchchoreographiert, auch die ohne Worte. Nur die alten neuen Fragen: Wo hört Ironie auf und wo fängt Ernst an (bzw.: wie viel Klischee verträgt ein Stück?), und: können Selbstmord und Witz zusammen funktionieren? Mehr dazu natürlich morgen in der FZ und hier auf diesem Blog.