Lieblingsmenschen –
Beobachtungen:
Von wegen Spaß und Ernst

Ich gebe zu: ich hab mich schon vorher auf „Lieblingsmenschen“ gefreut, wegen diesem einen Moment, vor zwei Jahren, als man Faust spielte, mit Tocotronic (Ich möchte irgendwas für dich sein, oder, das wars doch? und Euro-paletten.
Jetzt freue ich mich, „Lieblingsmenschen“ gesehen zu haben.

Labile Konstrukte selbstaufgebauten, selbstverwalteten verspaßgesellschafteten Lebens: man studiert und feiert und vögelt und säuft. Philipp, unser eigentlicher Held, hat keinen Bock auf Stimmenrauschen, 160 Zeuchen, und Blabla – mehr als Freundin und Uni sind einfach nicht zu verantworten. Als dann die Freundin Schluss macht: Suizid. Blut all over, dass es tropft. Also in kurz jetzt.

Und man findet sich wieder im oberflächlichen Bla (meine, deine, unsere SMS) und auch in dem Wunsch, das Handy auszumachen und einfach nicht nachher mit in die Rote Fabrik (Sommer am Zürichsee, yeah, yeah, yeah, am See Richtung Wollishofen laufen, dann was trinken und Füße in den See, trotzdem).