Fleisch: Stimmen zum Stück

+++ ziemlich, verdammt, verdammt, verdammt, das beste Stück, was ich bisher hier gesehen habe +++ unglaublich, wie sie diesen Gedanken von Wir-wollen-nicht-die-Masse-sein zwar aufgetan haben, aber trotzdem auch selbstironisch waren und dabei gezeigt haben: Es ist gar nicht möglich, dass man nicht die Masse ist +++ ähm, momentan bin ich noch ein wenig aufgewühlt +++ sehr intensiv +++ langweilig +++ richtig geil, richtig Hammer +++ die Texte fand ich sehr gut +++ bei dem Licht konnte ich mich manchmal echt nicht konzentrieren +++ unglaubliche schauspielerische Leistung +++ buhuu! +++ da wurde strobomäßig echt Einiges geboten, deshalb sind meine Augen jetzt völlig überlastet, und ich möchte demnächst schlafen +++ hat mich richtig überzeugt +++ karges Bühnenbild, kaum Requisiten, das trotzdem sehr lebendig war, und nie leer schien, was daran lag, dass die Körper auf der Bühne in einer vielschichtigen Weise miteinander interagiert haben, miteinander, hintereinander, übereinander, sowohl synchron als auch unabhängig voneinander +++ absolut cool, sehr schön +++ solche Grenzsituationen im Leben, bei denen du einfach nicht weißt, wie du damit umgehen kannst, voll auf den Punkt gebracht +++ gut gespielt, gut gesprochen, überzeugend gemacht +++ die Übertragung vom Kampf des Fatzers in unser Leben heute, das wir Städter führen, das wir Jugendliche führen: wow +++ das Bühnenbild: klasse +++ keinen Bock mehr auf Stroboskop +++ langweilig und viel zu lang, aber die schauspielerische Leistung war gut +++ sowohl spielerisch, sprachlich als auch inszenatorisch spannend +++ abgehetzt und geile Form +++ das Thema war spannend +++ großartig, wie Körperliches und Schauspiel miteinander verschränkt wurde +++ es war kein Stück, bei dem man am Ende aufspringt und voller Emotion herumschreit, es war eher ein Stück, über das man noch lange nachdenken kann, bei dem man viele Eindrücke bekommen hat, auf keinen Fall alles verstanden haben wird, aber man für sich eine ganze Menge daraus ziehen kann +++ interessant waren die raumübergreifenden Bewegungen der Schauspieler +++ ganz spontan: aus dem Leben gegriffen +++ ein ganz kleiner Traum, in den trotzdem nichts reingepasst hätte, weil alles, was noch drinnen gewesen wäre, fehl am Platz gewesen wäre: Kompliment! +++ was wir Menschen jetzt noch sind in diesen vielen Angriffen von außen, wo überhaupt unser Leben hin ist, das Existenzielle +++ ich fand die Monologe sehr ansprechend +++ sehr gute Darstellung +++ das Licht war nicht so toll, aber es hat die Stimmung widergespiegelt +++ so macht Volksbühne also Theater +++ klasse, wie sie gezeigt haben, inwiefern jeder seinen eigenen Krieg führt, und da konnte man auch Sachen wiederentdecken, Assoziationen sind dazu aufgekommen +++ angenehme Kürze, nicht zu lang +++ unglaublich das Gefühl der Jugend getroffen +++ die ganze Problematik auf den Punkt gebracht +++ authentisch und gefühlvoll gespielt +++ war durch und durch von Anfang an voll ergriffen +++ sehr intelligent inszeniert +++ die Szenen waren viel zu lang +++ habe von der Materie nicht wirklich viel verstanden +++ die Szenen, in denen sie die Menschen mit den Tieren verglichen haben, fand ich cool +++ zynisch, verdammt witzig +++ ich wusste nicht, wer oder was Fatzer ist, das hört sich an wie ein Nudelgericht, aus Italien oder so +++ richtig richtig geil +++ fand die Texte genau richtig +++ bisher war ich kein großer P14-Fan, aber das Stück hat mich richtig überzeugt, habe eine menge coole Texte und jede Menge Anregungen bekommen +++ was ich sagen muss: unglaubliche Bühnenpräsenz +++ ganz starkes Schauspiel von diesen sechs Personen +++ inspirierend +++ ich kann noch rein gar nichts dazu sagen +++ wie Treibsand +++ muss ich neutral bleiben? +++ es war bei keinem weiteren Stück, dass mir danach so viele Fragen offengeblieben sind, insofern fand ich es das interessanteste Stück, da mir noch nicht alles erschlossen ist +++ hätte ich gewusst, dass sie das Licht benutzen, wäre ich nicht in das Stück gegangen +++ grandiose Schauspieler +++ ich bin älter, ich bin fast 50 und ich find so was Philosophisch-Revolutionäres nicht ansprechend +++ ganz schön ernst +++ das Stück war produktiv und geile Schauspieler +++ sehr unterhaltsam, aber was mich gestört hat, war das Licht +++ ich bin kaum noch fertig, das Stück hat mich zerstört +++ anstrengend +++ fantastisch, sehr aufschlussreich +++ hat mich sehr beeindruckt, weil… ja weil +++ Tocotronic? ernsthaft, schon wieder? +++ das beste Stück bisher, weil es so pur war und ich solches Theater auch gerne spielen würde +++ ich trage einen grünen Parka wie alle meine Freunde, hab ich gar nicht gemerkt – leider Fleisch +++

Foto: Dave Großmann