Ferienlager:
Stimmen zum Stück

+++ super +++ mega +++ es hat mich total mitge-nommen +++ die Wechsel zwischen langsamen, be-rührenden Momenten und diesen Szenen voller Energie waren total stimmig +++ begeisternd +++ es war sicher eindrucksvoll, aber zu viel zum Denken +++ das Stück hat richtig Spaß gemacht +++ ich mag beim Theater die leichten Stücke, wo man sich einfach reinsetzen kann und genießen kann; hier musste man aktiv mitdenken, um mitzu-kommen +++ ich bin ziemlich verwirrt +++ ich hatte richtig Bock, selber auf die Bühne zu ge-hen +++ so viel Energie +++ der Handlungsbogen hat mir gefehlt +++ ich habe in den meisten Din-gen, die ich gerade gesehen habe, keinen Sinn gesehen oder zumindest nicht den höheren Sinn erschlossen +++ die Schlussszene mit der Erde war besonders berührend, dieser persönliche Mo-ment, in dem sie ihre Ziele und Träume benennen +++ so etwas habe ich noch nicht so oft gesehen +++ diese Spiellust war ansteckend +++ warum war da überall Erde auf dem Boden? +++ warum fangen die ständig plötzlich an zu tanzen? +++ schöne biografische Ansätze +++ ich fand das Stück sehr persönlich, sehr dicht dran und man hatte das Gefühl: Ich verstehe, was du meinst, wovor du Angst in der Zukunft hast +++ auf einmal war’s vorbei! Auf einmal haben alle geklatscht; da war mir noch nicht mal klar, dass das jetzt das Ende war +++ toll, wie sie am Anfang in Versform, aber mit Umgangsprache gearbeitet haben +++ vielleicht war es Kreuzberg-Poesie +++ sie haben sich selbst auf die Schippe genommen, das war gut +++ coole Tanzmucke! +++ den „Gender“-Witz fand ich toll +++ warum sind Teufel und Engel als Teufel und Engel verkleidet, wenn sie so oft einfach nur Jugendliche spielen? +++ großartig, wie sie die Schulsozialarbeiter, die Sozialpäda-gogen persifliert haben, aber ich fand, dass die Kritik nicht deutlich genug geworden ist +++ für jemanden aus der Provinz wie mich war es auf jeden Fall mal etwas ganz Neues, auch eine Prob-lematik, mit der ich mich noch nicht so ausei-nandergesetzt habe +++ sie haben so viel ange-sprochen, aber zu wenig ausgesagt +++ ich fand es sehr sinnlich, sehr stofflich: die Erde, der Schnee, die Kissen… +++

+++ das T-Shirt war ein so tolles Bild: „Made in Germany“ als Beschriftung auf dem T-Shirt, auf dem Körper +++ sie sind zu allgemein geblieben und haben ihren Standpunkt nicht deutlich genug gemacht +++ ich fand diese Verwicklung von den poetischen Momenten und den sehr persönlichen Momenten wunderschön +++ besonders gelungen war dieses Rennen vor imaginäre Wände +++ sie haben nicht genau genug gezeigt, was sie sehen, sind nicht konkret genug geworden +++ viele visuelle Effekte haben mir gut gefallen: das Engelkostüm, die Erde in den Händen, die Spiele mit dem Licht +++ auf jeden Fall unter den ersten drei! +++ mir war nicht klar, was wirklich das Thema sein sollte +++ beeindruckend +++ die Schauspieler waren richtig gut +++ es war so witzig! +++ es war toll, dass es immer wieder durch die Tanz-szenen aufgelockert wurde +++ es war eine un-glaublich große Leistung +++ manche Geschichten hätte man spielerisch mehr ausbauen können +++ sehr viele gute Ideen +++ den letzten Monolog hätte man kürzen können +++ das Stück hatte sehr lustige Momente, aber auch seine Längen +++ sie haben sehr viel Witz eingebracht: vor allem wenn die Jungs und die Mädchen sich gegenseitig ange-spielt haben, zum Beispiel als der eine Typ so getan hat, als hätte er seine Beine verloren, um Mitleid zu erregen +++ die kurzen, knappen Wör-ter wie „Hartz-IV-Kopf“ oder „Fischkopf“ waren besonders witzig +++ ich fand die Idee toll, dass sie sich selber gespielt haben, das sieht man ja sonst nicht +++ es war eine nette Mi-schung aus Slapstick und Ernsthaftigkeit +++ ich fand es toll, dass auch ein bisschen „Faust“ dabei war +++ es war eine Collage ohne roten Faden, aber mit Bettenbezug, höhö +++ ich danke euch für den Abend +++

Foto: Dave Großmann