Ferienlager:
Schelle oder was

Im Programmheft steht, dass die Jugendlichen vom Regisseur Lukas Langhoff interviewt wurden. Und das als Grundlage für die Proben genutzt wurde. Das hat man gemerkt. Man hat gemerkt, dass aus den Jugendlichen das Beste herausgezogen wurde. Und im gemeinsamen Spiel ergänzen sie sich noch weiter. Man könnte das mit einer Schulklasse vergleichen in der der Einzelne eine Frage nicht beantworten kann, doch gemeinsam findet man die Lösung. Genau wie im Stück.
„Ferienlager – Die 3. Generation“ hat als Gesamtes funkti-oniert. Es gab von nichts zu viel und auch von nichts zu wenig. Es hat alles gestimmt und ich freue mich, das gesehen haben zu dürfen. Deshalb finde ich auch, dass die Diskussion jetzt nicht in ein „Erzählen sie ihre eigenen Geschichten oder spielen sie nur?“ ausarten sollte. Denn heute Abend wird ausgeartet und gestern wurde nur ein wenig vergewaltigt. Eine positive Schelle für das Publikum.

Foto: Dave Großmann