Die Ästhetik des Schrecklichen – Rezension zu „Hunger“

Die Ästhetik des Schrecklichen Wow, das war aber — wirklich schön. Mit diesem Gefühl komme ich aus der Aufführung. Ein Abend voller ästhetischer Bilder, die mich immer wieder zum Staunen gebracht haben. Pastelltöne, rosa Ballons und Federn in Alufolie, eine perlmutt-schillernde Schlachtschürze, ein weißer, wandelbarer Plastikplanenraum, in dem die verschiedenen Lichtfarben besonders gut zum Vorschein…

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Bloggen zwischen Privatheit und entgrenzter Öffentlichkeit

Bloggen bedeutete ursprünglich so etwas wie: ein Internet-Tagebuch führen. Inzwischen kann eigentlich jeder Text, der irgendwie online verbreitet wird, als Blog bezeichnet werden. Ist Bloggen im ursprünglichen Sinn überhaupt noch möglich? Und was macht es mit der Öffentlichkeit, wenn sie die Privatheit immer weiter in sich aufnimmt? Da ist das Web, und da ist das…

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Essay: Hierarchie, Gleichheit und Theater

Theater schreibt sich gern das Empowerment benachteiligter Gruppen auf die Fahnen oder kritisiert Ungleichheit. Damit erhebt es einen egalitärer Anspruch. Allerdings weist das Theater selbst hierarchische Strukturen auf, die dem Anspruch auf Gleichheit im Weg zu stehen scheinen. Philipp fragt sich: Kann dieser Widerspruch aufgelöst werden? Wenn wir ins Theater gehen, unterwerfen wir uns in…

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Das Konzentrat – Gedanken zum Eröffnungsabend

Das Konzentrat Über Zeit, ihre Verdichtung und meinen Platz darin. Das Gefühl von Zeit. Es bestimmt meinen Alltag, meine Handlungen und Beobachtungen. Ich lebe in der Zeit, mit ihr, manchmal gegen und manchmal ohne sie. Zeit zum Schlafen, Zeit zum Essen, zum Denken, Formulieren, Atmen, Zeit für Schönes. Ich habe das Privileg, meine Zeit zum…

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Können diese Zahlen lügen?

Ich sage ja immer: Fakten, Fakten, Fakten. Gedichte interpretieren, Stimmungen von Prosatexten nachspüren, bäh. Wir leben im Informationszeitalter, bitteschön. Nicht im Emotionszeitalter. Deshalb hier ein paar messerscharfe Statistiken zu eurer Textsammlung.

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10 Gründe, warum das TjA besser ist als jede andere überregionale Literaturveranstaltung die zeitgleich in Berlin stattfindet

Wir behaupten nicht, dass wir ein „offenes Mikro“ hätten und lassen dann doch nur über zwei Tage die geladenen Teilnehmenden lesen. Wir igeln uns lieber in unser Festspielhaus-Nest ein, lassen uns dafür aber beim Denken durch die vollverglasten Fensterfronten beobachten. Bitte nicht an die Scheibe klopfen. Füttern nicht nötig. Bei uns gibt es Preisträger*innen und…

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