Bürgen schafft! –
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„Je näher wir hergekommen sind, desto schlechter werden die Straßen.“ Eine Beschreibung des Weges aus Straubing nach Berlin.

Straubing, eine Kleinstadt mit ca. 45.000 Einwohnern in Niederbayern, zwischen Passau und Regensburg, an der Donau. Die Straubinger besitzen das zweitgrößte Volksfest in Bayern („Weil wir da sind, ist es noch besser als das Oktoberfest!“), haben einen Tierpark und sind sehr stolz auf ihren Stadtturm. Bei ihnen herrscht keine Hektik, es existieren nur schöne Landschaften (z.B. einen Weiher!).

Einige der Schauspieler fahren wieder zurück nach dem Stück, das Abi wartet. Doch keine Angst, sie kommen wieder, jedoch mit einem kleineren Bus.

Sie haben zwei Jahre an dem Stück gearbeitet, jeden Freitag zwei Stunden geprobt, an Wochenenden im Theater gelebt und sind auf der Probenfahrt kurz vor der Premiere dem Prinzip gefolgt: Aufstehen-Theater-Mittagessen-Theater-Abendessen-Theater-Schlafen-Theater. Und jetzt sind sie hier. Spielen heute Abend und werden danach mal richtig auf bayrisch feiern.

Theater ist für die Bayern „ein Grund, in die Schule zu gehen“ und „keinen Stress“ zu haben. Die Prominenzfrage? Die Prominenzantwort: „Die meisten sind schon Fans von uns – die (Lehrer), die keine Fans sind, meckern die ganze Zeit.“

Aber hier beim ttj wird nicht gemeckert, da werden ihre Koffer getragen, es gibt gutes Essen und nette Leute und ansonsten „machen sie den ganzen Tag was Verrücktes!“, wie der Spielleiter behauptet.

Foto: Maria Henning