Dritte Art:
Sechs Körper,
zwölf Hände

Ich fange an mit der Angst. Ich fange an mit der Angst vor der Entzauberung. Ich fange an mit der Angst vor der Entzauberung, die eine Angst vor dem Versuch ist, eine Angst, dass man die Worte nicht findet, eine Angst, dem Stück nicht gerecht zu werden mit einer Kritik. Damit fange ich an. Und…

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Liebe Kritik…

manchmal ist es nicht leicht mit dir. Oft kriegen wir Ärger wegen dir. Leute werden aufbrausend und wir müssen uns und dich rechtfertigen. Manchmal nennt man dich auch „Zusammenfassung“, „Meinung“, „Shitstorm“, „Tagebucheintrag“, „Lobeshymne“ oder „Erfahrungsbericht“. Und wir fragen uns: Wie konnte es jemals zu solchen Missverständnissen kommen? Liegt es an uns oder an deinen Leser*innen?…

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TABI: Verbeugung Fernost

Kann man mit Tanz die japanische Kultur vermitteln? B2B oder auch „Back to Basics“ vom „tanzhaus nrw“ bemühen sich in „Tabi“ um eine Annäherung. Die Aufführung ist schon bei Betreten des Saals in vollem Gange: Die Tänzer*innen von B2B laufen die Stuhlreihen entlang und bieten den einströmenden Zuschauer*innen (offenbar japanische) Snacks an. Die kulturelle Annäherung beginnt…

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ABC der Choreographie:
K wie Klauen und Kopieren

Wie problematisch die unrechtmäßige Aneignung fremder Gedanken und Ideen – also der Diebstahl geistigen Eigentums – sein kann, wurde zuletzt besonders durch die „Plagiatsaffären“ deutlich: Verschiedenen deutschen Politiker*innen wurde vorgeworfen, sie hätten Teile ihrer Doktorarbeiten „abgeschrieben“ oder übernommene Passagen nicht ausreichend gekennzeichnet. Imageverlust oder das frühzeitige Ende der ein oder anderen vormals aufstrebenden Karriere waren die schmerzhafte…

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Ich sehe was,
was du nicht siehst

Zweifel und Wünsche: In „Selbstbaukasten“ hadert die tjg.theaterakademie Dresden mit gängigen Schönheitsidealen – und erlangt am Ende doch noch die Zuversicht, den Körper so anzunehmen, wie er ist. Einmal kannte ich einen Typen, der schaute abfällig auf meine nackten Füße, um mir dann sagen zu müssen, dass sie „seltsam deformiert“ seien. Ich gab ihm diesen WTF-Blick…

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Sophiatown:
Viele Saltos, wenig Afrika!

Am Ende des 1. Tanztreffens der Jugend brillieren die Tänzer von „Sophiatown“ mit Akrobatik In „Sophiatown – the spirit of the freedom lives in us“ trumpfen die Tänzer der Gruppe im Minutentakt mit kunstvollen Tricks auf: technisch beeindruckende Saltos, Flickflacks und ambitionierte Kraftakte reihen sich aneinander. Das bemerkenswerte Können der einzelnen Tänzer kommt umfangreich zu…

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Nathalie trifft Katie /
Justin trifft Stefan:
Generation X, Y, Z…?

„Nathalie trifft Katie / Justin trifft Stefan“ lässt eine zärtliche Collage über die Lebenswirklichkeit der unter Zwanzigjährigen entstehen Gleich zu Beginn entsteht dieser rasante Dialog zwischen Nathalie und Katie, der die nackte Bühne in einen Facebook-Chat verwandelt: Hier tauschen die beiden Banalitäten in Form von Smileys, Herzchen und Likes miteinander aus, erstellen Veranstaltungen, blockieren ihre…

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„Mein Herz schlägt im Bewegungskosmos“

Felix Berner über Tanzproben mit Jugendlichen, künstlerischen Anspruch und ein mitzureißendes Publikum. Felix, du bist als Choreograph von „Höhenangst“ mit deiner Gruppe zum 1. Tanztreffen der Jugend eingeladen. Auf mich wirkte das Stück ziemlich erwachsen. Hast du trotz allem einen pädagogischen Anspruch verfolgt? Absolut. Ich denke nur, dass sich dieser Anspruch nicht unbedingt in der…

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„Leute in der wunderbarsten Weise
auf die Bühne stellen“

Nadja Raszewski über Körpersprache, tanzende Laien und die Power von Jugendlichen. Nadja, du bist Jurymitglied beim 1. Tanztreffen der Jugend. Wie bist du dazu gekommen mit jugendlichen Tanzanfängern zu arbeiten? Ich habe schon früh angefangen zu unterrichten. Ich war 19 Jahre alt, selber noch mitten in der Tanzausbidlung und habe eine Tanz-AG in einer Schule…

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