Irgendwann werdet ihr uns dankbar sein

Es tut sich was bei den Festspielen: Neuerdings bekommt man streng begrenzte Essensportionen aufgetan, und im Aletto müssen wir im Keller frühstücken. Bravo! Die FZ begrüßt diese Stoßrichtung ausdrücklich und unterbreitet weitere Regulierungsvorschläge für ein gesünderes, angenehmeres, besseres Festival. Verpflichtendes Nachholangebot für ausgefallenen Schulunterricht Kulturelle Bildung nimmt in einer Kulturnation einen wichtigen Stellenwert ein. Unter…

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Erzählung: Du ziehst den Vorhang beiseite

Am Montag Abend haben sich Schaja Aenehsazy, Lisa Harres, Laura Bärtle, Miriam Pontius, Lea Wahode und Philipp Neudert von der FZ zusammen auf die Bühne gesetzt und Texte für euch vorgetragen. Hier ist Philipps Text zum Nachlesen.   Wenn es nach mir geht, ich hätte nicht geboren werden müssen. Ich hätte mich nicht vermisst. Wenn…

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Du kommst hier nicht raus

Verrückte Mütter, mordende Väter, wahnsinnige Geschwister und etwas Kuttelwurst: Daraus macht das P14 Jugendtheater der Volksbühne zweieinhalb Stunden Theater über die Schrecklichkeit, ein Mensch zu sein. Die Story ist eigentlich ziemlich clean. Man muss sie sich einmal klar machen, um in dem, was dann folgt, nicht den Faden oder gleich den Verstand zu verlieren. Im…

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Bloggen zwischen Privatheit und entgrenzter Öffentlichkeit

Bloggen bedeutete ursprünglich so etwas wie: ein Internet-Tagebuch führen. Inzwischen kann eigentlich jeder Text, der irgendwie online verbreitet wird, als Blog bezeichnet werden. Ist Bloggen im ursprünglichen Sinn überhaupt noch möglich? Und was macht es mit der Öffentlichkeit, wenn sie die Privatheit immer weiter in sich aufnimmt? Da ist das Web, und da ist das…

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Essay: Hierarchie, Gleichheit und Theater

Theater schreibt sich gern das Empowerment benachteiligter Gruppen auf die Fahnen oder kritisiert Ungleichheit. Damit erhebt es einen egalitärer Anspruch. Allerdings weist das Theater selbst hierarchische Strukturen auf, die dem Anspruch auf Gleichheit im Weg zu stehen scheinen. Philipp fragt sich: Kann dieser Widerspruch aufgelöst werden? Wenn wir ins Theater gehen, unterwerfen wir uns in…

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Was ist ein politischer Essay?

In dem Workshop „Der politische Essay“ ging es Deniz Utlu heute darum, eine Sprache für das Politische zu finden, die das Argument nicht scheut, aber poetisch darüber hinausgehen darf. 

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Katzelmacher:
Taubgeprügelte
Wahrnehmung

Wie klingen Rihanna-Songs am schönsten? Ohne Strophen, verzerrt und schmerzhaft schief gesungen. Dazu der rotierende Zeigefinger. Er ist da und wird sich drehen bis zum Ende der Welt. „We found love in a hopeless place.“

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„das bin nicht ich“:
Provokation ohne Kontext

Die Lust an der Provokation ist groß. Die behandelte Thematik auch. Leider mangelt der Inszenierung „das bin ich nicht“ an kritischer Reflexion und ästhetischer Überzeugungskraft.

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„sag alles ab“:
Anklagende Verwirrung

Der Piccolo Jugendclub spielt ein Stück über Verweigerung, steht jedenfalls im Programmheft. Das klappt zwar nicht so richtig. Trotzdem ist es kein schlechtes Stück.

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„Stören“ Failrezension:
Die Stör-Wikinger
vom Schwarzen Meer

„Stören“ nannten die Sotschi-Fischer des späten 19. Jahrhunderts die Kaviarproduktion. Lange Zeit kamen die Gewinne nur der adeligen Oberschicht zugute. „Stören“, nach einem Entwurf von Fjodor Schtoeronoff, setzt ein Zeichen für Umweltbewusstsein und sozialen Ausgleich.

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