Mehr als die klassische
Wasserglas-Lesung,
aber trotzdem Literatur.

Jason Oliver Bartsch (21) lebt in Bochum und ist professioneller Poetry Slammer. Er ist in diesem Jahr zum zweiten Mal beim Treffen junger Autoren. Im Interview berichtet er davon, wie es ist, von seiner Kunst zu leben und warum es sich lohnt, Slam und Literatur zusammenzubringen.

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Zeitgeist einfangen

Felice Christina Lohmann (14) und Rahmatullah Hayat (18) schreiben beide über aktuelle, politische Ereignisse. Verschiedener könnten ihre Texte „Drei Leute mit Suppe“ und „Jubel“ aber nicht sein. Wir haben mit ihnen über literarische Formen und die Notwendigkeit politisch zu schreiben gesprochen.

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Lesung der Preisträger*innen:
Das Eigene, das Andere
und dazwischen Text

Draußen kollabiert etwas. Während wir hier sitzen, lesen, unsere Figuren zu Abend essen und Feste feiern lassen, kollabiert draußen etwas. Warum über Sekt reden, fragt eine der 20 jungen Autor*innen, wenn es nichts zu feiern gibt?

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„Wenn ich einen
falschen Ton spiele,
spiele ich ihn einfach
noch mal.“

Sebastian Lange hat bei diesem tja die Preisträgerlesung sowie die Lesung der Ehemaligen musikalisch begleitet. Wir haben ihn unter anderem am Saxofon gehört. Das klang ziemlich wild. Uns hat interessiert, was er da eigentlich gemacht hat. Du hast gespielt, wir waren baff. Wie hast du das gemacht? Gab es eine Komposition? Nicht wirklich. Ich habe…

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Gedanken zur Lesung:
Wortparasiten

Wir sind Wirtsorganismen für Worte, verkündet ein blassgelbes Post-it, das einer der jungen Autoren auf einen Betonpfeiler geklebt hat. Das ist radikal. Das sagt, dass unsere Worte nur zu Gast sind bei uns, aber auch, dass wir mit ihnen in einer Symbiose leben. Wir bieten unserem Gast (geistige) Nahrung, einen Aufenthaltsort und Schutz, tragen zu…

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Stimmen zur Lesung I

Wir haben nach der Lesung am gestrigen Abend das Publikum nach ihren ersten Eindrücken befragt. Zwischen die vielen begeisterten Stimmen mischt sich wenig Kritik. Insgesamt bleibt keiner der Zuhörenden von den Texten unserer jungen Autorinnen und Autoren unberührt. Hier die Stimmen aus dem Publikum:   Unglaublich grandios +++ Texte, die sich ins Hirn reingefräst haben…

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Lesen lernen

Den eigenen Text vor Publikum zu lesen ist immer auch ein bisschen Seelenstriptease. Das zumindest hat man mir vor meiner ersten Lesung gesagt und es machte mich noch viel nervöser. Gerade in diesem Moment finden die Proben für die große Lesung heute Abend statt. Den ganzen Tag über werden die Autorinnen und Autoren mit Unterstützung…

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Punk Rock:
Exhibitionismus
und Exzess

M8MIT! erfindet eine Jugend Jedes Atom besteht zu über 99% aus Leere. Auch wir. Diese Leere füllen mit Fressen, Saufen, Ficken und ein bisschen Punk – der Plan der sieben Jugendlichen eskaliert in Gewalt. „PUNK ROCK“ sucht nach Fehlern im System. Gezeigt wird eine Jugend, die schonungslos, intensiv und fragil zugleich keine der Figuren unbeschadet…

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90/60/90 Rollenscheiß:
Viel Dagegen – für was?

Rollenscheiß reduziert Frau auf rosa Tüll und blonde Haare Das JugendtheaterBüro Berlin zeichnet in „90/60/90: Rollenscheiß!“ eine quietschrosa Konsumwelt, in der Frauen zu Barbies gemacht werden. Das klassische Rollenbild Kinder, Küche, Kirche erweitert die Gruppe um neue mediengemachte und gesellschaftlich akzeptierte Klischees. Zu sehen gibt es Topmodels, schlecht bezahlte Arbeitnehmerinnen und eine Parodie auf altgewordene…

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als wär´s ein Stück von mir…:
Keine Ahnung wie es war

poco*mania zeigt, dass man Krieg nicht zeigen kann 1914 klingt Krieg für viele noch nach Abenteuer. Eine Begeisterung bricht über Europa aus. Das sehen, was sich niemand vorstellen kann, und danach zurückkommen als Kriegsheld – so oder so ähnlich formuliert sich der Traum der Soldaten. Die Realität aber sieht anders aus. Im Durchschnitt überlebt man…

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