Testosteron: Chrissy

Also, bei mir war das so: Den ersten Sex, den hatte ich mit, nun, nee, das ist zu persönlich. Aber ich hatte auf jeden Fall mal meinen ersten Sex, auf einem Stuhl, war lustig – aber auch genauso schnell vorbei wie der scharfe Nachgeschmack von Wasabi. An Spermaflecken auf dem Laken kann ich mich nicht…

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Don’t cry for me, baby:
Vom Fördern und Zerstören

Ich bin wütend gewesen, als ich den Saal verlassen habe. Aber fangen wir von vorne an: Was für eine Energie, was für eine Kraft. Ein Ensemble, wie füreinander geschaffen. Man spürt den inneren Zusammenhalt, spürt das an der Spielfreude und an der Ausstrahlung. Ein Fest der guten Laune, so scheint es, wird präsentiert. Das Publikum…

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Interview mit ttj-Chefin
Christina Schulz

ttj-Chefin Christina Schulz erzählt der FZ ganz viele tolle Sachen. Zum Beispiel dies und dann das. Geht richtig ab. Lese…ähm…Anguckbefehl! Interview: Eva Kissel Video: David Holdowanski

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Liberation is a journey:
Porentiefe HD-Videos

Zuerst ist das Geräusch. Seltsam sphärische Töne, klingen ein bisschen wie Moby, Texte werden nicht gesungen. Es wird gestampft, die Stimmen fügen sich zu einem Klangteppich, als würde man ihn ausrollen, um darauf Geschichten zu erzählen. Bedrückende Geschichten, solche, die das Schweigen fordern, die ungeteilte Aufmerksamkeit. Es sind porentiefe HD-Videos, mit denen Jugendliche unterschiedlichster Herkunft…

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Ausarten: Whatever

Und dann ist es soweit: Das Marimbaphon klimpert seit gefühlten Stunden vor sich hin, im Hintergrund laufen irgendwelche Trümmer-Bilder vorbei, die Klarinette tönt Bedrückendes. Als die Szene endlich vorbei ist, kommen die großen Fragen: Ob das nun Kunst sei. Und dann der Todesstoß aller Fragen: “WAS ist Kunst?” Ich schalte ab, steige aus – seltsame…

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Theater ist eine Pflaume

Ein paar warme Festivalgedanken direkt vom Lagerfeuer Es scheint so etwas wie eine urmenschliche Reflexhandlung zu sein, am Lagerfeuer die Gitarre zu zücken und sich in Romantik und deutsch- und englischsprachiger Gesangs- und Schreibkunst zu verlieren, die oftmals als Antworten auf den Vietnamkrieg entstanden sind oder irgendeiner anderen ähnlich schlimmen Sache, zum Beispiel Trennung. Dagegen…

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Clash:
Mach die Darlings
Krankenhaus

Das Problem ist: Man muss eine Drehbühne nicht benutzen, wenn es nichts zu drehen gibt. Man muss auch nicht große Technik benutzen, um große Geschichten zu erzählen, genauso wenig wie man nicht alle Scheinwerfer benutzen muss, wenn man etwas deutlicher machen möchte. Man muss im Theater eigentlich nicht sonderlich viel, sollen muss man auch nicht…

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BlickRück –
Bühne dunkel, Vorhang, Licht

Bühne dunkel. Vorhang. Lasst uns ein letztes Mal zweifeln, ein letztes Mal hadern. Tief Luft holen. Die Beine wippen, Finger verkrampfen sich. Augen zu. Hineinhorchen. Der Moment vor den vielen Momenten, da läuft noch einmal alles durch den Kopf. Die vielen Probenmonate, die ersten Ideen und die ersten konkreten Umsetzungen. Vielleicht ist es ja egal,…

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Aussteigen auf freier Strecke:
WTF???

Man kann – höret und staunet! – leidenschaftlich schlecht spielen und ein leidenschaftlich schlechtes Stück auf die Bühne bringen. „Aussteigen auf freier Strecke“ gestern Abend war nicht einmal das. Da sind sieben Menschen auf der Bühne, haben absolut null Körperspannung, sprechen ihre Sätze halt so da hin und bauen völlig abstruse, naive Bilder, um ihre…

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Für die offene Tür:
Zum Kritisieren im
angemessenen Rahmen

Das Theatertreffen der Jugend ist nicht nur dafür da, um zu präsentieren, sondern auch, um zu diskutieren, miteinander zu sprechen. Deswegen freuen wir uns über die Rückmeldung der Düsseldorfer Theatergruppe am Goethe („Müssen nur wollen“), deren Spielleiter Nurcan Selek und Hendrik Kung sich nach einem persönlichen Gespräch mit der Redaktion unter der Überschrift „Im Ton…

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