Contemporary
Kasperletheater

Click, Click, Bang. Computersounds im Remix, vom Hochfahren und Abstürzen, Fehlermeldungen und Doppel-Tabs, Elektro-Trash mit Video auf drei Screens – digital eklektisch geht’s los mit dem contemporary Kasperletheater, das die P14-Gang von der Volksbühne mitgebracht hat.

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Wenn du nicht mehr da bist:
Hakenschlagendes
Lausebengel-Theater

Die Berliner/innen sagen groß Adieu von allem und scheuen keinen Kitsch, aber fuck: war schön. Abschied nehmen und Vollgas geben, die Parkauer Clique geht auseinander und ein letztes Mal gemeinsam auf die Bühne, verabschiedet, wer nicht auf Drei gestorben ist. Vom Intendanten Geld ergaunert, für ein Projekt an der Grenze von Video-Diaries, Trauerprozession und Familienklatsch.…

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Punk Rock:
Techno-Streber
auf Aggrokurs

Night of violence bei den Münchner rich kids, Amoklauf im Remix. Aber wo steckt eigentlich das Original? Elite-Uni rückgekoppelt, Synthie-Welt und Maschinensound. Die rich kids aus Stockport als Jugend-Melodram 2.0, gefangen zwischen Cyberpunk und Teenage Angst. Mit Live-Kamera durch die Gänge und alle Gänge hochgefahren. Eingeschult wird unter Klarnamen, keine Schonfrist: Examen stehen an. Die…

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als wär´s ein Stück von mir…:
Auf Gräbern tanzen

Auf den Spuren von WW1 über Wiesen, durch Schlamm und Regen, doch an der Front fehlt dann die scharfe Munition. In Grevenbroich wird Krieg gespielt – auf und unter Tarnnetzen graben sich die Spieler/innen der poco*mania durch Archive und Found Footage, durch die Gräben und unter die Erde. Hundert Jahre Erster Weltkrieg sind Anlass, über…

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Syrien –
Der Krieg im Menschen:
Messe der Gewalt

Die Hamburger/innen von der Stadtteilschule Blankenese wollen erzählen von Syrien und verlieren sich in einer Beschwörung von Heiligkeit. O Gottes Engel wehre, zu Beginn im Chor von der Rampe, die erste Predigt in dieser knapp einstündigen Messe der Gewalt. Wie liturgisch verfasst wirkt die Erzählung zweier syrischer Familien in seiner formalen Klarheit. In der Bühnenmitte…

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Love Life Reality:
Smells Like Teenspirit

Die Chemnitzer Boy- and Girlgroup haut in alle Gassen und Kerben, Töne und Pointen sitzen, nur das Publikum steht am Ende. Die Bühne gestürmt, On-Stage-Party schon am dritten Tag. Nach Applaus und Song-Zugabe liegen sich die Spieler/innen in den Armen und das Publikum feiert. Zuvor haben die gnadenlosen Alleskönner von KarateMilchTiger neunzig Minuten lang die Bühne…

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Looking for Parzival:
Schwer zu sagen,
so direkt nach der Schlacht

Historienschlacht mit Kostüm, ohne Blut, aber mit viel Esprit von dem vielköpfigen Ensemble aus Greifswald. Es wird geliebt, gesucht und fest geprügelt, doch am Ende des Kampfes bleiben Wunden unberührt und Fragen offen. Kaum zu glauben: Am Ende ist er tatsächlich im Raum, in Abwesenheit zwar, aber doch fühl- und erlebbar; durch eine Lichtschneise verlässt…

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Hamlet:
In Schönheit gestorben

Die Worte haben nichts mehr zu sagen, sind, bleiben nur Hülle. Was bleibt, ist das Schweigen nach der ungeheuren Tat. Hamlet, dieser wirre, irrende, rachsüchtige und leidenschaftssuchende Prinz von Dänemark ist schon tot, als das Publikum den Saal betritt. Wir sind in der doppelten Fleischbeschau: die DarstellerInnen in Unterwäsche, sanft zur Musik wiegend, Ausstellungsobjekte in…

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Romeo und Julia:
Crashkurs Shakespeare

Riskant gepokert vom Parkaue Club 4 des Jungen Berliner Staatstheaters: Romeo und Julia wollen sie machen, da müssen die Einsätze hoch sein und der Text ernst genommen werden. Lieber hätten sie sich an eine Eigenproduktion gewagt, wird sich gleich zu Beginn entschuldigt, zum Thema „Zukunft“ zum Beispiel, Abi, Umweltschutz oder so. Aber einfach keine Zeit…

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Romeo und Julia

Die Nachtkritik wird noch in derselben Nacht geschrieben, in der das Stück gezeigt wird. Riskant gepokert vom Parkaue Club 4 des Jungen Berliner Staatstheaters: Romeo und Julia wollen sie machen, da muss hoch gesetzt werden. Lieber hätten sie sich an eine Eigenproduktion gewagt, wird sich gleich zu Beginn entschuldigt, das wäre spannender und hätte auch…

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